Pisa. Eine kleine Stadt in Italien, von der ein jeder Mensch in seinem Leben schon einmal gehört hat. Und das alles wegen eines Turms. Eines schiefen Turms. Aber dabei kann diese Stadt so viel mehr. Der Flughafen ist ein kleiner. Die Straßen in die Innenstadt sind marode. Und trotzdem kann Pisa mehr als nur ein Turm sein. Pisa liegt in der Toskana und das sehe ich sofort. Die Häuser strahlen förmlich. Elegant, mittelalterlich und warm zugleich. Die Farben sind rotbraun und orange. Im Frühling sind die Temperaturen noch nicht allzu heiß, aber warm wird mir trotzdem. Ich bin wieder in Italien. Einem der schönsten Länder auf der ganzen Welt.
Der Arno fließt durch Pisa und bietet so der Stadt eine Chance, sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Die Flusspromenade zeigt, warum Pisa mehr als nur ein Turm ist, und sie zeigt, dass meine Toskanareise genau hier den richtigen Anfang nimmt. Lang lebe die Toskana! Lang lebe Italien!


Obwohl das kleine Städtchen in der Toskana noch mehr als nur den sagenumwobenen Turm zu bieten hat, so ist er doch omnipräsent. Über den kleinen Gassen der Stadt ist er schon zu sehen. Bevor es zum Highlight der Stadt geht, halten wir aber noch am Palast des Erzbistums Pisa. Die große Bedeutung innerhalb der katholischen Kirche steht oft genug im Schatten des Turmes.


Dann geht es schließlich zum Domplatz, der selbstverständlich zum UNESCO-Welterbe gehört. Der Dom ist zwar nicht hoch, aber dennoch eine architektonische Wucht! Er ist unfassbar schön. Von der magischen Erhabenheit im Innenleben ganz zu schweigen. Die italienisch-katholischen Kirchen machen einfach etwas in mir. Sie berühren mich tief in meiner Seele, so imposant und so schön sind sie. Umrundet wird der Dom vom Baptisterium, dem großen Friedhof und natürlich dem schiefen Turm von Pisa. Auf touristische Fotos, wie ich den Turm halte, verzichte ich. Ich genieße lieber die italienische Baukunst in den schönen Strahlen der Frühlingssonne.







Erschöpft von solcher bedeutenden Schönheit ist es jetzt an der Zeit für eine kleine Stärkung. Zum Glück sind die Italiener die Meister der Panini und der Espressi.
Nach den Schönheiten der Baukunst und der Kirche folgt jetzt eine Wende um 180 Grad. Es geht für mich und meinen Bruder in den botanischen Garten der Stadt. Hier ist es schön ruhig. Kaum ein Tourist verirrt sich hierher, selbst wenn der Dom nicht weit vom Garten entfernt ist. Hier blüht die frühlingsbeschwingte Natur.



Im Anschluss schlendern wir weiter durch Pisa und staunen über die ganzen schönen Gebäude. Von alten Banken bis hin zur alten Universität ist alles schön. Das ist das Schöne an Italien: Alles ist schön! Entlang des Arno machen wir uns langsam auf den Weg zum Bahnhof. Das eigentliche Ziel der Toskana-Reise wartet auf uns!



Die Reise erfolgte im April 2023

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