A large historic palace with symmetrical windows and a central entrance, surrounded by formal gardens with neatly trimmed hedges, a circular fountain, and walking paths

Residenz Würzburg – UNESCO-Welterbe

Geschrieben vom

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Vollständiger NameDie Würzburger Residenz mit den Hofgärten und dem Residenzplatz
UNESCO-ID169
LandDeutschland
Jahr der Einschreibung1981
TypWeltkulturerbe
KategorienI, IV

Galerie zur Residenz Würzburg

Der außergewöhnliche universelle Wert der Würzburger Residenz

Offizieller Text der UNESCO
Die prächtige Würzburger Residenz in Süddeutschland wurde im 18. Jahrhundert von einem internationalen Team aus Architekten, Malern, Bildhauern und Stuckateuren unter der Schirmherrschaft zweier aufeinanderfolgender Fürstbischöfe, Johann Philipp Franz und Friedrich Karl von Schönborn, erbaut und ausgestattet.

Die Residenz wurde im Wesentlichen zwischen 1720 und 1744 errichtet, von 1740 bis 1770 innenausgestaltet und von 1765 bis 1780 mit prächtigen Gärten angelegt. Sie zeugt von der Prunkentfaltung der beiden Fürstbischöfe und veranschaulicht als solche die historische Situation eines der glanzvollsten Höfe Europas im 18. Jahrhundert. Die renommiertesten Architekten jener Zeit – der Wiener Lukas von Hildebrandt sowie die Pariser Robert de Cotte und Germain Boffrand – entwarfen die Pläne. Sie standen unter der Aufsicht des Hofarchitekten des Fürstbischofs, Balthasar Neumann, der von Maximilian von Welsch, dem Architekten des Kurfürsten von Mainz, unterstützt wurde. Bildhauer und Stuckateure kamen aus Italien, Flandern und München. Der venezianische Maler Giovanni Battista Tiepolo schmückte die Treppe und die Wände des Kaisersaals mit Fresken.

Die Residenz ist ein vollendetes Zeugnis des imposanten höfischen und kulturellen Lebens der Feudalzeit des 18. Jahrhunderts, doch zugleich ist ihre vielfältige Nutzung heute ein Beispiel für die moderne Nutzung und Erhaltung als Denkmal mit ahistorischer Struktur.

Meine Bewertung der Würzburger Residenz

Der Höhepunkt Würzburgs: der Residenz. Der Schlossgarten ist komplett langweilig und symmetrische Garten, aber ganz schön. Die Hofkirche ist ein fantastisches Meisterwerk. Und man kann sie sogar gratis besichtigen! Die restlichen Innenräume der Residenz leider nicht. Aber ich bin ehrlicherweise sowieso kein wahnsinnig großer Fan von barocker Innenarchitektur. Mein Herz gilt mehr der Natur. Und wenn man so oft wie ich durch Deutschland unterwegs ist, dann sind barocke Schlösser und Residenzen auch irgendwie nichts Besonderes mehr, da man in Deutschland ja den Luxus hat, dass wir daran keinen Mangel haben. Die Residenz ist auch ohne die anderen Innenräume sehr schön!

Meine Bewertung als Reiseziel

Bewertung: 7 von 10.

Meine Bewertung des UNESCO-Welterbes im Kontext der außergewöhnlichen universellen Bedeutung

Bewertung: 7 von 10.

Links zum Welterbe

UNESCO: Würzburg Residence with the Court Gardens and Residence Square – UNESCO World Heritage Centre
Offizielle Seite: Bayerische Schlösserverwaltung | Residenz Würzburg | Übersicht
World Heritage Traveller: Würzburg Residence: UNESCO World Heritage Site Travel Guide

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