Über das Frühstück und die endlosen Ressourcen schweige ich lieber. Mit der wunderbaren New Yorker U-Bahn geht es heute in den Westen von Manhattan. Es geht nach Chelsea. Nein, ich meine nicht das Chelsea in London, sondern das in New York. Das Chelsea, das für seinen Markt bekannt ist. Wobei dieser Markt gar nicht so besonders ist. Viel schöner ist der Pier 54. Ein alter Pier wurde zu einem kleinen schwimmenden Park umgebaut. Little Island ist eine kleine Oase der Natur und Ruhe mitten in der Großstadt des Trubels.


Fast genau so idyllisch ist die High Line. Nein, ich meine jetzt nicht wieder den Duft von Gras. Ich meine die weltbekannte High Line. Das ist eine ehemalige überirdische U-Bahn-Fahrtstrecke, die stillgelegt wurde und jetzt als Panoramaweg genutzt wird.


Nach einer wunderschönen Meile Weg sind wir an den Hudson Yards angekommen. Einst rostiger Industrieschauplatz, heute modernes neumodisches Zukunftshub. Besucher können mehr Starbucks und Dunkin‘ Donuts auf einem Haufen erkennen, als es in ganz Deutschland gibt. Das neue New York hat hier den Treffpunkt seiner Influencer. Aber es sieht auch einfach cool aus.


Die Hudson Yards haben noch viel mehr zu bieten. Gut, ein Shopping Center gibt es auch hier, aber das tut jetzt nichts zur Sache. Denn über dem Shopping Center thront The Edge. Das ist wieder ein Hochhaus mit Panoramaetage. Aber das Besondere hierbei ist, dass es nicht nur eine Panoramaetage gibt, sondern auch eine Aussichtsplattform im 100. Stockwerk. Ich kann bei bester Frischluft New York genießen. Der Rest meiner Reisegruppe findet die Idee weniger überzeugend und bleibt am Boden. Ich genieße derweil die wunderschöne Aussicht und die frische Brise des Mutes.



Und jetzt trennen sich unsere Wege. Der eine Teil der Reisegruppe möchte im Land der unbegrenzten Möglichkeiten shoppen. Meine Wenigkeit entscheidet sich für das kulturelle Leben New Yorks. Und so wandele ich alleine durch die berühmten Straßen von New York.

I like my toast done on one side
And you can hear it in my accent when I talk
I’m an Englishman in New York
Ich bin nicht der größte Anhänger der Kunst. ABER es gibt einen Künstler, der tief in meine Seele schauen kann und dessen Werke mich immer wieder faszinieren. Es geht um niemand Geringeren als Vincent van Gogh. In Amsterdam konnte ich schon die meisten seiner Werke bestaunen. Sein berühmtestes Bild und mein absolutes Lieblingsbild steht aber im MoMa. Ich liebe das Bild so sehr, dass es das Motiv meiner Handyhülle ist. Eigentlich gehe ich nur für dieses eine Bild ins MoMa. Aber dafür lohnt sich der Eintritt schon mehr als einmal.
MoMa steht übrigens für Museum of Modern Art. Also genau die Art der Kunst, die mir nicht ganz so viel sagt. Ich schlendere trotzdem durch die unendliche Anzahl von Räumen im Museum und lasse mich berieseln.

How you suffered for your sanity
How you tried to set them free
They would not listen, they’re not listening still
Perhaps they never will

Ich liebe gute Filme. Viele davon spielen in New York. Einer meiner Lieblingsfilme ist ohne Frage Harry und Sally*. Deshalb geht es für mich zum Washington Square Park im Greenwich Village. Der Park und das Sonnenschauspiel sind wunderschön. Weniger schön ist der Geruch. Ich habe mich mittlerweile an das Gras gewöhnt, aber meine Güte, stinkt das hier besonders. Außerdem finde ich diverse dubiose Künstler, die auch auf der Frankfurter Zeil stehen könnten. Die Querdenker-Demo lasse ich lieber unerwähnt, sonst rege ich mich nur zu sehr auf.



Wie kann ein so kultureller Tag jetzt noch enden? Der Opernliebhaber weiß wie. New York hat mit der Met die wahrscheinlich beste Oper der Welt. Die Tickets waren nicht billig, aber jeder Cent hat sich gelohnt. Verdis La Traviata in der MET ist ein Traum für meine Ohren!


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5,00 €
Die Reise erfolgte im November 2022
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