Der Himmel ist grau. Eine kühle Brise weht durch die Luft und die Straßen sind leer. Heute fühlt sich der Morgen wie ein Januarmorgen an. Nachdem ich gestern am Schlier- und Tegernsee war, bin ich heute am Starnberger See. Von München bin ich nach Feldafing gefahren. Der Ort wirkt wie ausgestorben. Ich trotte Richtung See, wo meine nächste Wanderung beginnen soll. Allerdings laufe ich nicht lange, da flitzt ein kleines Eichhörnchen um mich herum und ich vergesse den See vollkommen. Meine Augen kleben an dem flinken Flitzer.


Nachdem ich mich von meinem kleinen Freund trennen konnte, dauert es nicht mehr lange, bis ich am Starnberger See angekommen bin. Ich lande kurz vor der Roseninsel, jener Ort, wo einst der Märchenkönig und Sissi sich zum Teekränzchen trafen. Verschönert wird der Ausblick aber nicht durch Sissi. Sondern durch die majestätischen, schneebedeckten Berge, die hinter dem funkelnden Blau glänzen.


Meinen Sissi-Höhepunkt erreiche ich in Possenhofen. Hier befindet sich im Bahnhof das Sissi-Museum, das leider (oder auch zum Glück?) aktuell noch geschlossen ist. Aber warum ist in diesem bayerischen Provinzkaff ein Sissi-Museum? Hier im Schloss Possenhofen verbrachte unsere Sissi die meisten Tage ihrer Kindheit. Viel schöner finde ich aber noch immer das Spiegeln der Berge im blauen Wasser oder einen weißen Schwan vor den schneebedeckten Bergspitzen.




In Starnberg angekommen widme ich mich den gefiederten Bewohnern des Sees. Ich setze mich an den See, bestelle mir einen Kaffee und nutze meinen Tisch als Stativ für meine Kamera* und mein Teleobjektiv*. Das Faszinierende an der Naturfotografie ist für mich diese unendliche Vielfalt an Arten. Ich sitze nicht einmal eine Stunde am See und entdecke trotzdem eine Art nach der anderen. Nicht jede landet vor meiner Linse, aber viele Vögel finden ihren Weg in meine Fotowelt.











Zum Abschied spaziere ich noch etwas am See, genieße die Aussicht und tanke ganz viel Ruhe, Kraft und Energie.

Die Reise erfolgte im Januar 2025

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