Tag 8 – Geschichten, die das Leben schreibt

Ein frisch bestandenes Staatsexamen und ein Interrail Ticket für einen Monat: Darum geht es in der Reihe Mein Monat. Bevor du diesen Beitrag liest, ist es vielleicht sinnvoll, erst die vorherigen Beiträge zu lesen.

Samstag, 8. Oktober 2022 – Tag 8

Die Nacht in einem richtigen Bett war natürlich wieder ein wunderschönes Erlebnis, selbst wenn ich heute Nacht wieder mit den Mücken kämpfen musste. Die verfolgen mich irgendwie diesen Monat. Aber dafür gibt es immerhin Pancakes am Morgen. Dafür kann ich am Vormittag eine meiner Lieblingsaktivitäten machen: Bewerbungen schreiben. Nach der Arbeit kommt aber das Vergnügen und ich kann auch weiter an meinem Herzensprojekt – diesem Blog – schreiben.

Nach dem Mittagessen geht es nach Pakostane. Ein kleiner Ort mitten an der kroatischen Adria und Ziel von dutzenden Urlauben meines besten Freundes. Als alter Nostalgiker möchte er daher auch in diesem Urlaub nochmal dorthin. Da schließe ich mich natürlich gerne an. Nach gestern sind wir so heute nur zu dritt unterwegs.

Der Weg nach Pakostane geht durch die eigenschöne und wunderschöne Landschaft Kroatiens. Die Country Playlist im Auto verstärkt natürlich den Eindruck der kroatischen Winnetou-Landschaft.

Bevor es in den Ort geht, geht es für uns in das abgelegene Fledermaus Hotel. Ein wirkliches Hotel ist es aber nicht. Es ist vielmehr ein Abstellplatz für Camper und andere Autos, die auf Reisen sind. Aber man kann dort sehr gut Essen und Trinken. Zu Essen gibt es zwar nur eine Käse-Schinken-Platte, die aber wirklich üppig und köstlich ist. Der Wein ist auch sehr zu empfehlen! Gratis zu Wein und Essen bekommt man übrigens Grappa geschenkt. Vor diesem wird man übrigens gleich gewarnt. Gerade der Kirsch-Grappa schmeckt super süß und nach Kirschen und auf gar keinen Fall nach 40 % Alkohol… Also passt da auf euch auf! Grappa ist sowieso immer ein gefährliches Spiel. Und meistens enden Tage, bei denen es Grappa gibt anders als ursprünglich geplant. Das Fledermaus Hotel ist übrigens auch in deutscher Leitung und für Camper und Bulli-Touristen ein absolutes Muss.

Sie sehen ein 4 Sterne Deluxe Hotel

Das schönste an diesem Ort ist aber definitiv – neben der Gesellschaft natürlich – der Ausblick auf den Vrana See. Dieser ist wirklich elysisch! Wir können sogar herunter an das Ufer vom See herablaufen und unsere Füße erfrischen. Das Wasser ist überraschend warm für Oktober.

Wer hat hier seinen Stuhl vergessen?
Urlaub Tag II

Da der Platz von Deutschen betrieben wird, gibt es natürlich auch einen Platz zum Boule spielen. Während wir uns anfangs noch darüber lustig gemacht haben, dass wir ja noch keine Rentner seien, enden wir wenig später in einem heftigen Boule-Wettkampf.

Ein Herz für Almans

Wir sind übrigens nicht ganz alleine im Fledermaus Hotel. So sind hier auch noch weitere deutsche Touristen. Während anfangs unser Angebot mitzuspielen mit großem Lachen abgelehnt wurde, bekommen wir auch hier wieder wenig später eine neue Mitspielerin. Und so treffen wir auf Anja, die gerade frisch Ärztin geworden ist und jetzt einen letzten Urlaub mit ihrer Mutter unternimmt. Und dann nimmt das Schicksal seinen Lauf. Wir spielen Boule, reden, essen und trinken fleißig und dabei vergessen wir ganz einfach die Zeit. Dabei wird uns schnell klar, dass wir heute nicht mehr in der Stadt landen. Die Warnung vor Kirschgrappa wird hier pro forma noch einmal wiederholt.

Wer muss schon nach Pakosatne, wenn man das hier sehen kann

Und während so die Zeit vergeht und es langsam dunkel wird, wird uns allen klar, dass wir nicht gedacht hätten, dass der Tag so endet, aber er besser endet als gedacht. Und während die Dunkelheit aufzieht, werden die ersten Teelichter angemacht. Anjas Mutter hatte die letzten Tage über eine grandiose Idee, um Geld zu sparen. So sind Grabkerzen ja viel günstiger als die meisten Kerzen und halten auch ewig. Und auf dem Deckel der Grabkerze kann man sogar noch die Reste des Schinkens anbraten. Und während wir bei Mondschein auch die ersten Fledermäuse sehen und so schöne Momente erleben, die man gar nicht festhalten kann, wird die Stimmung nur den Duft von gebratenem Speck und Autan getrübt. Denn bei dieser Mückenplage ist Autan unser neues Deo geworden.

Die schönsten Geschichten sind die, die das Leben schreibt und nicht man selbst

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